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Wenn aus zwei plötzlich drei werden: Diese Fragen stellen uns frischgebackene Eltern am häufigsten

Die ersten Wochen mit einem Neugeborenen sind eine ganz besondere Zeit. Alles ist neu, vieles fühlt sich ungewohnt an und plötzlich tauchen Fragen auf, die einem vorher oft gar nicht in den Sinn gekommen sind.

Bei uns in den Kuchler Apotheken erleben wir das regelmäßig. Vor der Geburt dreht sich vieles um Kinderwagen, Wickeltisch und die Erstausstattung. Sobald das Baby da ist, verändern sich die Themen jedoch oft schlagartig.

Plötzlich geht es um das Stillen, um die Frage, ob ein bestimmtes Medikament während der Stillzeit überhaupt eingenommen werden darf, darum, was hilft, wenn das Stillen nicht sofort klappt, oder darum, ob eine Milchpumpe sinnvoll sein kann.

In der Beratung haben wir schon oft erlebt, dass Eltern in den ersten Wochen nach der Geburt plötzlich mit ganz anderen Fragestellungen zu uns kommen. Aus diesen Gesprächen wissen wir: Oft reicht schon eine kurze fachliche Einschätzung, um die Angst des Ungewissen in ein gutes Gefühl von Sicherheit zu verwandeln.

Deshalb stellen wir in der Beratung häufig gezielte Fragen, um die individuelle Situation besser einschätzen zu können.

Die Themen, die uns dabei besonders häufig begegnen, haben wir hier einmal zusammengestellt.

Medikamente in der Stillzeit: Lieber nachfragen als verzichten

Eine der häufigsten Unsicherheiten betrifft Arzneimittel.Viele Mamas fragen sich, ob sie bei Kopfschmerzen, einer Erkältung oder anderen Beschwerden überhaupt Medikamente einnehmen dürfen. Manche verzichten vorsichtshalber auf eine Behandlung, obwohl dies nicht immer notwendig wäre.

Tatsächlich lässt sich die Verträglichkeit eines Arzneimittels in der Stillzeit nicht pauschal beurteilen. Sie hängt unter anderem vom Wirkstoff, der Dosierung und dem Alter des Kindes ab. usätzlich können mögliche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln eine Rolle spielen.

Deshalb gilt: Vor der Einnahme eines Arzneimittels in der Stillzeit sollte immer fachlicher Rat eingeholt werden. Gerade bei der Selbstmedikation lohnt sich eine fachliche Einschätzung besonders.

Andersherum gilt aber genauso: Notwendige Medikamente sollten nicht eigenständig abgesetzt werden, nur weil Unsicherheit besteht.

Besonders häufig erleben wir dabei, dass Mütter vorsichtshalber auf Medikamente verzichten möchten, obwohl sie diese eigentlich benötigen würden. Die Sorge, dem Kindzu schaden, ist verständlich. Gleichzeitig gibt es für viele Beschwerden stillverträgliche Lösungen.

Genau bei dieser Abklärung unterstützen wir im Apothekenalltag. Oft können wir schnell prüfen, welche Möglichkeiten infrage kommen und worauf im individuellen Fall geachtet werden sollte.

Ernährung in der Stillzeit: Wichtige Nährstoffe für Mutter und Kind

Stillen ist etwas Natürliches. Gleichzeitig bedeutet das nicht, dass alles von Anfang an problemlos funktioniert. Gerade in den ersten Tagen und Wochen müssen sich Mutter und Kind häufig erst aufeinander einstellen.

Eine ausgewogene Ernährung kann den Körper in dieser besonderen Phase unterstützen. Stillende Mamas haben einen erhöhten Energiebedarf und benötigen täglich ca. 500 kcal zusätzlich zum Grundbedarf. Um sowohl das Kind als auch sich selbst gut zu versorgen, ist in dieser Zeit eine besonders nährstoffreiche Ernährung wichtig.

Auf dem Speiseplan sollten deshalb regelmäßig Obst, Gemüse, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Eier und Fisch stehen. Ebenso wichtig ist es, ausreichend zu trinken.

Besondere Aufmerksamkeit verdient zum Beispiel auch die Jodversorgung. Jod trägt zur normalen körperlichen und geistigen Entwicklung des Kindes bei. Gute Quellen sind beispielsweise Seefisch wie Hering, Makrele, Lachs oder Sardinen, Milchprodukte und jodiertes Speisesalz.

Ob zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sind, lässt sich jedoch nicht pauschal beantworten. Der Bedarf kann individuell unterschiedlich sein. Deshalb beraten wir gerne dazu, welche Ergänzungen in der Stillzeit sinnvoll sein können und welche möglicherweise gar nicht benötigt werden.

Stilltee: Warum Qualität und Beratung wichtig sind

Viele stillende Mütter greifen außerdem zu Stilltees, um die Milchbildung zu unterstützen oder einfach bewusst mehr zu trinken.

Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Kräutertee wirkt, unterscheidet sich jedoch oft deutlich in Zusammensetzung und Qualität.

Gerade bei Stilltees erleben wir häufig, dass Eltern überrascht sind, wie groß die Unterschiede zwischen den Produkten sein können. Gerade bei Produkten, die regelmäßig konsumiert werden, spielt die Qualität der verwendeten Kräuter eine wichtige Rolle. Deshalb lohnt sich eine kurze Beratung oft mehr als der Griff zum erstbesten Produkt. Auch hier beraten wir gerne, welche Produkte infrage kommen und worauf bei der Anwendung geachtet werden sollte.

Milchpumpe leihen: Unterstützung für den Stillalltag

In den ersten Wochen nach der Geburt läuft nicht immer alles nach Plan. Manchmal möchte das Baby häufiger trinken als erwartet, manchmal klappt das Anlegen nicht sofort und manchmal wünschen sich Eltern einfach etwas mehr Flexibilität im Alltag.

Genau in solchen Situationen wird das Thema Milchpumpe oft relevant.

Viele Mütter nutzen in den ersten Wochen eine Milchpumpe, um die Milchbildung anzuregen oder das Stillen zu unterstützen. Später kann abgepumpte Muttermilch mehr Flexibilität schaffen – etwa wenn Termine anstehen, Familienmitglieder bei der Versorgung unterstützen möchten oder die Rückkehr in den Beruf näher rückt.

Deshalb halten wir in mehreren unserer Apotheken Milchpumpen zur Ausleihe bereit.

In derKuchler Apotheke im Hauptbahnhof Duisburgkönnen Milchpumpen bequem online reserviert werden – mit oder ohne Rezept. Die reservierte Milchpumpe bleibt anschließend für drei Tage verfügbar.

Auch in unseren Apothekenin Meiderich,am Franz-Lenze-Platzundam St. Annastehen Milchpumpen zur Verfügung. Ein kurzer Anruf genügt, um die aktuelle Verfügbarkeit zu klären.

Das benötigte Pumpset ist ebenfalls direkt bei uns erhältlich, sodass alles sofort mitgenommen werden kann.

Muttermilch richtig aufbewahren

Wer Muttermilch abpumpt, sollte auch auf die richtige Lagerung achten. Je nach Aufbewahrungsort gelten unterschiedliche Fristen:

  • Bei Raumtemperatur (16–25 °C): etwa 4 bis 6 Stunden
  • Im Kühlschrank (bis 4 °C): etwa 3 bis 5 Tage
  • Im Gefrierschrank (-18 °C): bis zu 6 Monate

Wichtig ist außerdem eine saubere Handhabung sowie die Verwendung geeigneter Aufbewahrungsbehälter.

Auch bei Fragen zur Aufbewahrung oder zum passenden Zubehör helfen wir natürlich gerne.

Stillhilfen und Zubehör für den Alltag

Neben Milchpumpen gibt es zahlreiche weitere Produkte, die den Stillalltag erleichtern können.

Dazu gehören beispielsweise Stilleinlagen, Brustwarzensalben oder Zubehör rund um das Abpumpen und Aufbewahren von Muttermilch.

Welche Unterstützung im individuellen Fall sinnvoll ist, hängt jedoch immer von der jeweiligen Situation ab. Deshalb nehmen wir uns Zeit für eine persönliche Beratung und suchen gemeinsam nach einer passenden Lösung.

Unser Fazit

Die erste Zeit mit einem Baby bringt viele schöne Momente mit sich – aber auch viele neue Fragen.

Ob Stillen, Arzneimittel in der Stillzeit, Milchpumpen oder die richtige Aufbewahrung von Muttermilch: Junge Familien müssen diese Fragen nicht allein beantworten.

Und viele dieser Fragen lassen sich nicht Wochen im Voraus planen. Sie entstehen oft genau dann, wenn das Baby bereits da ist und der Alltag plötzlich ganz anders aussieht als gedacht.

Umso wichtiger ist es, einen Ansprechpartner zu haben, der unkompliziert erreichbar ist und weiterhelfen kann. Genau dafür sind wir in den Kuchler Apotheken gerne da – persönlich, unkompliziert und direkt vor Ort.



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